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Delegation von Fairtrade International traf Papst Franziskus
Thema: globale Handelsfragen, Fragen des Klimawandels und die Auswirkungen von Covid-19
„Wenn wir den Schrei der Armen und den Schrei der Erde hören von der Papst Franziskus in seiner Enzylika Laudato Si’ spricht, fühlen wir uns herausgefordert eine konkrete Antwort zu geben, um so die Ungerechtigkeiten der globalisierten Wirtschaft zu bekämpfen. Wir brauchen dringend eine Transition und Transformation in der Wirtschaft. Die neue Norm muss fair, sozial, gerecht und menschlich sein.“
Eine Delegation von Fairtrade International traf Anfang der vergangenen Woche Papst Franziskus im Vatikan. Dabei wurde die Arbeit vorgestellt, die von der Fairtrade-Bewegung weltweit geleistet wird, um gerechtere Handelsbedingungen für mehr als 5 Millionen Produzenten, Arbeiterinnen und Arbeiter und deren Familien zu ermöglichen.
Die Delegation von fünf Fairtrade-Vertretern aus Luxemburg, Italien, Deutschland, Afrika und Lateinamerika stellte auch die neue globale Strategie des Fairen Handels für die nächsten fünf Jahre vor, um Papst Franziskus zu verdeutlichen, was der Faire Handel tut, um mehr soziale und ökologische Gerechtigkeit in der Wirtschaft für die schwächsten Menschen der Welt zu erreichen.

- Foto: Audienz fairtrade 2020 ©vatican-media
Die Delegation von Fairtrade International überreichte Papst Franziskus auch eine Auswahl von Fairtrade-zertifizierten Produkten, die jeweils von Botschaften der Unterstützung und Dankbarkeit von Produzenten und Arbeitern aus der ganzen Welt begleitet waren und bat den Papst, weiterhin eine führende Stimme zu bleiben, um die schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Millionen von Produzenten und Arbeitern weltweit in den Fokus zu stellen.

- Unter den Produkten die Papst Franziskus überreicht wurden, war auch der fair gehandelte Kaffee aus Amazonas, der von der Fondation partage.lu in Luxemburg herausgebracht wurde.
Unter den Produkten, die Papst Franziskus überreicht wurden, war ein besonderes Geschenk aus Luxemburg, das von Jean-Louis Zeien, Präsident von Fairtrade Lëtzebuerg, überreicht wurde: eine Fairtrade-Goldmünze, die anlässlich des 175. Jahrestages der Unabhängigkeit Luxemburgs von der luxemburgischen Zentralbank vorgestellt wurde. Diese Sammlermünze ist mehr als ein Symbol der Unabhängigkeit Luxemburgs: Sie ist gleichzeitig ein konkreter Beitrag zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Bergarbeiter und ihrer Gemeinschaften in Peru, um sich von der dort vorherrschenden Armut befreien zu können. Dieses Symbol verdeutlichte, dass hinter jedem Produkt Produzentinnen und Produzenten stehen, die Respekt und einen fairen Handel verdienen.



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